WETTBEWERBSGEWINN MUSEUMS- UND KULTURFORUM

Behutsames Weiterbauen in Arnsberg

16. Februar 2012
Im Wettbewerbsverfahren zum „Museums- und Kulturforum Südwestfalen in Arnsberg“ wurde der Entwurf von schulz & schulz mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Das Verfahren ist Teil der „Regionale 2013“, die die Region des Hochsauerlandkreises (HSK) im nächsten Jahr präsentiert. Leuchtturmprojekt innerhalb des Programms ist der Ausbau des „Sauerland-Museums“ Arnsberg zum überregionalen „Museums- und Kulturforum Südwestfalen“. Aufgabe des Wettbewerbs- verfahrens war die bauliche und inhaltliche Erweiterung des denkmalgeschützten Ensembles „Landsberger Hof“ zu einem multifunktionalen Ausstellungs- und Veranstaltungsgebäude. Der Entwurf von schulz & schulz überzeugte die Jury unter Vorsitz von Prof. Fritz Auer u.a. „mit seiner Haltung des behutsamen Weiterbauens des Landsberger Hofs“ und „des maßvollen Eingriffs in die Landschaft“, der mit seiner „modernen und zurückhaltenden Architektursprache einen ausgezeichneten Beitrag zur Lösung der Aufgabe“ formuliert.
Eine Ausstellung aller Wettbewerbsarbeiten wird vom 17.02. bis 02.03.2012 im Sauerland-Museum, Alter Markt 24, 59821 Arnsberg gezeigt. Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags 9-17 Uhr, samstags 14-17 Uhr sowie sonntags und feiertags 10-18 Uhr.

PROPSTEIKIRCHE LEIPZIG

Wettbewerb zur Gestaltung der liturgischen Orte und des Kirchenfensters entschieden

08. Januar 2012
Im international besetzten Kunstwettbewerb für die Gestaltung der liturgischen Orte und des großen Kirchenfensters im Projekt Katholische Propsteikirche Leipzig hat eine Jury aus 17 eingereichten Entwürfen zwei Konzepte zur weiteren Bearbeitung auswählt. In der Gruppe liturgische Orte wurde die Arbeit von Jorge Pardo aus Los Angeles mit dem 1. Rang ausgezeichnet, der durch Farbigkeit und Ornamentik die besondere Atmosphäre des Kirchenraums stärkt. Der 1. Rang in der Gruppe Kirchenfenster ging an die Arbeit von Falk Haberkorn aus Leipzig, der mit seinem Konzept die Heilige Schrift des Alten und des Neuen Testaments als Schnittstelle von Innen- und Außenraum definiert.
Eine Ausstellung aller Arbeiten wird noch bis 29.01.2012 in den Räumen der Katholischen Propsteipfarrei St. Trinitatis Leipzig gezeigt. mehr

TECHNISCHES ZENTRUM HEITERBLICK

Arbeiten zum ersten Bauabschnitt begonnen

02. Dezember 2011
In diesen Tagen haben die vorbereitenden Arbeiten zum Projekt Technisches Zentrum Heiterblick begonnen. Abrissarbeiten und Baufeldfreimachung bilden dabei den Ausgangspunkt für einen umfassenden Umbau des über 90 Jahre alten Betriebsgeländes, dessen Infrastruktur teilweise zur Anfangszeit des elektrischen Straßenbahnbetriebes errichtet wurde. Nach Planungen von schulz & schulz entstehen in einem ersten Bauabschnitt bis zum Jahr 2013 auf dem Areal der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) in Leipzig-Heiterblick Hauptwerkstatt, Energiezentrale und Abstellanlagen für über 60 Fahrzeuge. Ergänzend hierzu werden für die Jahre 2014 bis 2016 der Neubau von Betriebswerkstatt, Abstellhalle und Außenanlagen sowie der Umbau von Bestandsgebäuden vorbereitet. Mit Investitionen von 100 Mio. Euro wird das Technische Zentrum Heiterblick zum neuen Hauptstandort der LVB ausgebaut, der als hochmoderner Werkstattkomplex effiziente und fachgerechte Instandhaltung der neuen 45 Meter langen Straßenbahnzüge ermöglicht.

BERUFLICHES SCHULZENTRUM NEUSÄSS

Entwurf für Schulneubau prämiert

26. November 2011
In dem vom Landkreis Augsburg ausgelobten Realisierungswettbewerb zum Neubau des Beruflichen Schulzentrums Neusäß wurde der Entwurf von schulz & schulz für die aufgezeigte „Logik innerer und äußerer Erschließung“, die „Energieeffizienz“ und die „Wirtschaftlichkeit“ mit einer Anerkennung ausgezeichnet. Der Neubau schafft Ersatz für einen in den 1960er Jahren erbauten und mehrfach erweiterten Gebäudekomplex, dessen Bestandsbauten nicht sanierungswürdig sind und dabei lediglich die Hälfte des vorhandenen Flächenbedarfs generieren. Der Neubau soll die gegenwärtig auf verschiedene Standorte verteilten Einrichtungen der staatlichen Berufsschule für Wirtschaft & Verwaltung, Landwirtschaft, Gartenbau und Floristik, den Berufsfachschulen für Hauswirtschaft, Kinderpflege und Diätassistenz, der Fachoberschule für Wirtschaft, Sozialwesen und Agrarwirtschaft sowie der Berufsoberschule für Wirtschaft langfristig in einem gemeinsamen Gebäude für circa 1.700 Schüler zusammenführen.

LEIPZIGER ARCHITEKTURPREIS 2011

Jury prämierte Einfachheit der Mittel und deren Einsatz im Raum

13. Oktober 2011
Mit der Auslobung des „Architekturpreises der Stadt Leipzig zur Förderung der Baukultur“ würdigt die Stadt Leipzig seit dem Jahr 1999 aller zwei Jahre aktuelle Projekte, „die richtungsweisende Antworten auf die aktuellen Fragestellungen der Leipziger Stadtentwicklung liefern“. An die Vergabe des Preises knüpft die Stadt Leipzig den Anspruch, „das Bewusstsein für eine zeitgemäße und innovative Gestaltungsqualität der baulichen Umwelt zu schärfen und Maßstäbe für die Lösung von Bauaufgaben mit Mitteln zeitgenössischer Architektur zu setzen“. Nach den Auszeichnungen in den Jahren 2003 bis 2009 wurde die Arbeit von schulz & schulz in 2011 erneut prämiert. Die Jury würdigte die Einfeld-Sporthalle Franz-Mehring-Schule Leipzig als ein Projekt, „das durch die elegante Proportion der wenigen Gestaltungselemente zueinander besticht“. Weiter führt die Jury in ihrer Beurteilung aus: „Das überraschende Moment entsteht beim Betreten des Gebäudes durch die räumliche Atmosphäre. Obwohl die innere Struktur einer Sporthalle bis ins Detail vorbestimmt ist, gelingt es den Architekten, eine besondere Stimmung durch Material, Licht und Oberfläche zu erzeugen“.
Eine Ausstellung aller eingereichten Arbeiten wird vom 18.10. bis 04.11.2011 in der Unteren Wandelhalle des Neuen Rathauses, Martin-Luther-Ring 4-6, 04109 Leipzig gezeigt. Die Untere Wandelhalle ist für Besucher montags bis donnerstags 8 bis 18 Uhr und freitags 8 bis 15 Uhr geöffnet.

WETTBEWERBSGEWINN RUTHENEUM GERA

3 x 1. Preis für Schulbauentwurf im Jahr 2011

11. Oktober 2011
Im Realisierungswettbewerb für die Entwicklung des „Campus Goethe-Gymnasium/Rutheneum Gera“ wurde der Entwurf von schulz & schulz  mit dem 1. Preis prämiert. Mit der Auszeichnung bekommen schulz & schulz nach den beiden siegreichen Arbeiten für die „Berufs- und Fach- oberschule an der Nordhaide München“ und die „Erweiterung der Gemeinschaftsschule auf dem Campus Rütli Berlin“ im Jahr 2011 zum dritten Mal den 1. Preis für einen Schulbauentwurf zugesprochen. Die Jury lobte den Entwurf von schulz & schulz, da es den Architekten in der Beantwortung der Aufgabe gelingt, „den Verlauf der Burgstraße neu zu definieren“, „die historische Kante der ehemaligen Stadtmauer neu zu interpretieren“ und dabei „auf selbstver- ständliche Art und Weise den historischen Baukörper mit dem Neubau zu verbinden“.
Mit der Entscheidung des Wettbewerbs realisiert die Stadt Gera eine weitere Phase zum Ausbau des geplanten Campus Goethe-Gymnasium/Rutheneum, der das bisher auf zwei Standorte aufgeteilte dreizügige Gymnasium am Johannisplatz zusammenführen soll und hier die wichtige städtebauliche Neuordnung fortsetzt. Eine Ausstellung aller Wettbewerbsarbeiten wird bis zum 16.10.2011 im Kunsthaus der Stadt Gera, Neue Straße 30 gezeigt. Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 14 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr.

WETTBEWERB UNICAMPUS HAMBURG

Entwurf für den erweiterten „Klimacampus“ der Uni Hamburg ausgezeichnet

04. Oktober 2011
Mit der Erweiterung und Umstrukturierung ihrer Universität plant die Freie und Hansestadt Hamburg eines der größten innerstädtischen Bauvorhaben der Stadt. Die Notwendigkeit entsteht aus dem erheblichen Instandsetzungsbedarf am Standort Bundesstraße und dem Anspruch exzellenter Lehre an der naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität. Der gesamte Campus soll städtebaulich überplant und mit Neubauten nachverdichtet werden.  Für diese städtebaulich sensible Aufgabe lobte die Stadt Hamburg einen eingeladenen interdisziplinären Realisierungs- wettbewerb aus, mit dem übergreifende Lösungsansätze auf städtebaulicher, hochbaulicher und gebäudetechnischer Ebene erarbeitet werden sollten. Der von schulz & schulz gemeinsam mit dem „Büro für urbane Projekte“ entwickelte Lösungsvorschlag für die Erweiterung der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften (MIN) wurde in der Kategorie „Hochbaulicher und gebäudetechnischer Vorentwurf Neubau Klimacampus“ mit dem 4. Preis ausgezeichnet. Die Jury lobte die „konzeptionelle Qualität des Beitrags, (…) die eine Lösung der gestellten Aufgabe in effektiver und funktionaler Art und Weise“ verspricht.
Eine Ausstellung aller eingereichten Arbeiten wird bis zum 17.10.2011 auf dem Campus der Universität Hamburg im 15. Obergeschoss des Geomatikum, Bundesstraße 55, 20146 Hamburg gezeigt. Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 15 bis 19 Uhr.

WETTBEWERBSGEWINN BERLIN

Erweiterungsbauten formulieren zentrale Mitte auf dem Campus Rütli – CR²

16. September 2011
Im Wettbewerbsverfahren um die Erweiterungsbauten für die Gemeinschaftsschule auf dem Campus Rütli – CR² wurde der Entwurf von schulz & schulz mit dem 1. Preis prämiert. Der Wettbewerb ist Teil der Gebietskulisse im Quartiersmanagement des Berliner Bezirks Neukölln. Im Mittelpunkt der Maßnahme steht die Schule als ein Lebensort, der die vorhandenen schulischen und sozialen Einrichtungen zu einem umfassenden bildungs-, sozial-, kultur-, sport- und freizeitbezogenen Campus erweitert. Aus Sicht der Jury „besticht die prämierte Arbeit durch den zentralen Campusplatz, der durch die beiden winkelförmigen Bauten gebildet wird und dabei die bestehende Kita geschickt einbezieht (…) sowie ein Höchstmaß an Freiflächen bewahrt“.
Die Ausstellung aller Wettbewerbsarbeiten wird am 20.09.2011 um 18:30 durch die Bezirksstadträtin für Bildung, Schule, Kultur und Sport Dr. Franziska Giffey in der Nikodemus-Kirche, Nansenstraße 12-13, Berlin Neukölln eröffnet und ist anschließend bis zum 04.10.2011 zu sehen. Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

RICHTKRANZ MIT FEIERLICHEM AKT AUFGESETZT

Citywache Dresden

24. August 2011
Auf der Baustelle für die neue Citywache Dresden feierten Bauleute und Planer gemeinsam mit Markus Ulbig (Staatsminister), Detlef Sittel (2. Bürgermeister der Stadt Dresden), Andreas Rümpel (Amtsleiter Brand- und Katastrophenschutzamt) und Feuerwehrangehörigen die Fertigstellung der Rohbauarbeiten mit einem zünftigen Richtfest. Bis 2012 entsteht an der Strehlener Straße in Dresden die 5. Wache der Berufsfeuerwehr, die zugleich Feuerwache, Rettungswache, Brandschutzerziehungszentrum, Führungs- und Lagezentrum umfasst. Ein vorgeschaltetes Wettbewerbsverfahren konnten Schulz & Schulz bereits 2008 in einer Konkurrenz von 14 renommierten Architekturbüros für sich entscheiden.

KATHOLISCHE PROPSTEIKIRCHE ST. TRINITATIS LEIPZIG

Archäologische Grabungen starten mit festlichem Auftakt

22. August 2011
Zum Auftakt der archäologischen Grabungen auf dem Baugrundstück der Katholischen Propsteikirche Leipzig lädt die Gemeinde St. Trinitatis zum symbolischen „Baggerbiss“ gegenüber dem Neuen Leipziger Rathaus. Gäste der Veranstaltung sind u.a. Dr. Thomas Westphalen (Sächsisches Landesamt für Archäologie), Burkhard Jung (Oberbürgermeister Stadt Leipzig) und Bischof Joachim Reinelt (Bistums Dresden-Meißen). Die Arbeiten zum Projekt werden damit auch für eine breite Öffentlichkeit im Stadtraum sichtbar. Die folgenden Grabungen durch das Sächsische Landesamt für Archäologie beziehen den gesamten Baugrund ein und können voraussichtlich im November 2011 abgeschlossen werden. Offizieller Baubeginn und Grundsteinlegung folgen im Frühjahr/Sommer 2012.

ARCHITEKTURPREIS „BEST ARCHITECTS“ FÜR SONDERLABORE LEIPZIG

Höchstes Qualitätsniveau bestätigt

13. Juli 2011
Auch in diesem Jahr wurde die Arbeit von Schulz & Schulz wieder mit einem der begehrten „best architects Awards“ ausgezeichnet, der jährlich an die besten Architekten aus dem deutsch-sprachigen Raum verliehen wird. Ziel des Auslobers ist es, „Projekte auf höchstem Qualitätsniveau“ zu würdigen. Mitglieder der unabhängigen Jury waren im Jahr 2012 Prof. Piet Eckert (e2a eckert eckert architekten, Zürich), Prof. Peter Sapp (querkraft architekten, Wien) und Till Schneider (schneider+schumacher Architekten, Frankfurt), die ausgewählte Projekte in den 5 Kategorien Wohnungsbau, Büro- und Verwaltungsbauten, Gewerbe- und Industriebauten, sonstige Bauten und Innenausbau prämierte. In der Kategorie „S - sonstige Bauten“ wurde das Label „best architects 12“ u.a. an das Projekt Sonderlabore Universität Leipzig verliehen, die bereits das vierte mit dem „best architects Award“ ausgezeichnete Projekt von Schulz & Schulz sind. mehr

UNIVERSITÄT ERLANGEN-NÜRNBERG

Erweiterungen des Departments Elektrotechnik fertiggestellt

15. Juli 2011
Im Rahmen des heutigen 35. Tages der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (EEI) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg werden die neuen Hörsäle und Seminarräume am Department EEI feierlich an den Nutzer übergeben. Die Erweiterungen sind Teil des universitären Ausbauprogramms bestehender Lehrangebote an der Technischen Fakultät, die um die Studiengänge Energietechnik und Verkehrsleittechnik ergänzt werden. Um einen besonders nachhaltigen und wirtschaftlichen Ausbau der Lehre zu ermöglichen, wurden die erweiterten Raumangebote in die vorhandenen Gebäudestrukturen aus den 70-er Jahren integriert. Im Ergebnis der Maßnahmen erfährt das Department EEI eine funktionale Aufwertung und Neuordnung der gesamten Erdgeschosszone sowie eine einhergehende Stärkung der außenräumlichen Wahrnehmung innerhalb des wissenschaftlichen Campus.

3. PREIS IM WETTBEWERB KIRCHE MIT PFARRHAUS POING

„Kommt und seht“

12. Juli 2011
Im Wettbewerbsverfahren für den Neubau einer Kirche mit Pfarrhaus im Kirchenzentrum Seliger Pater Rupert Mayer Poing wurde die Arbeit von Schulz & Schulz mit einem 3. Preis ausgezeichnet. Ziel des Verfahrens ist, das katholische Kirchenzentrum im neuen Poinger Ortszentrum mit dem Bau einer Kirche und eines Pfarrhauses zu vervollständigen. Den Entwurf von Schulz & Schulz würdigte die Jury als Konzept, „(…) welches mit feinen, gut proportionierten Baukörpern ein kirchliches Ensemble komponiert und sich selbstverständlich in die Umgebung einfügt“. Weiter führt das Preisgericht aus: „Den Entwurfsverfassern gelingt es durch schlichte, wohlproportionierte Baukörper ein selbstverständliches kirchliches Ensemble zu schaffen, das durch seine leisen poetischen Qualitäten das „Kommt und seht“ subtil und plausibel zum Ausdruck bringt“.
Eine Ausstellung aller Wettbewerbsarbeiten wird bis 13.07.2011 täglich von 17 bis 20 Uhr im Pfarrheim Seliger Pater Rupert Mayer, Gebrüder-Asam-Straße 2, 85586 Poing gezeigt. Anschließend wandert die Ausstellung in die Karmeliterkirche, Karmeliterstraße 1, 80333 München und ist dort vom 19.07. bis den 28.07.2011 täglich von 12 bis 17 Uhr zu sehen.

SCHULZ & SCHULZ IN DER ARCHITEKTUR GALERIE BERLIN

Der autarke Raum

12. Mai 2011
Unter besonderem Zuspruch wurde die Ausstellung „Der autarke Raum“ in der Architektur Galerie Berlin eröffnet. Es sprachen der Galerist Ulrich Müller sowie die Architekten Christian und Peter Brückner (Tirschenreuth/ Würzburg). Gegenstand der Werkschau von schulz & schulz ist das Projekt Katholische Propsteikirche Leipzig. Die vertraute Nutzung des Ausstellungsraums wird umgekehrt – die umschließenden Wände bleiben frei und die Galerie wird zur Bühne für eine raumgreifende Skulptur, die differenzierte Einblicke in das Projekt ermöglicht. Die Werkschau wird noch bis zum 25.06.2011 in der Karl-Marx-Allee 96, 10243 Berlin gezeigt. Die Galerie ist Dienstag bis Freitag 14-19 Uhr und Samstag 12-16 Uhr geöffnet.
Wir danken allen Förderern der Ausstellung, mit deren freundlicher Unterstützung die Produktion der Ausstellung möglich wurde.

KINDERTAGESSTÄTTEN IN SYSTEMBAUWEISE

„Dornröschenschloss“ wird eingeweiht

27. Juni 2011
Zu einem Festakt in der Kindertagesstätte Evereststraße in München Trudering laden am Donnerstag, den 30.06.2011, 13:30 Uhr der Vorstand und die Mitarbeiter der Glockenbachwerkstatt e.V. Anlass gibt die Übergabe der zweiten Einrichtung in einer Serie von sechs Häusern für die Landeshauptstadt München. Es sprechen Dr. Susanne Herrmann (Referat für Bildung und Sport) und Franz Josef Balmert (Stadtdirektor Baureferat).
Vorausgegangen war im Jahr 2006 ein Realisierungswettbewerb, in dessen Ergebnis die Jury den Entwurf von schulz & schulz – das „Dornröschenschloss“ – für „atmosphärische, angenehm besetzte Zeichenhaftigkeit sowie besondere Wirtschaftlichkeit“ ausgezeichnet und zur Umsetzung empfohlen hat. Entstanden ist ein modulares System flexibel nutzbarer Bauten von hohem Vorfertigungsgrad. Dies erlaubt eine sehr kostengünstige Realisierung, die entsprechend der verwendeten Module auf den jeweiligen Bedarf und Standort modifizierbar ist. Die differenzierte Begrünung der Fassaden dient als „geeignetes Erkennungszeichen mit hervorragender Wirkung für einen Kindergarten“, das durch die Jury „pädagogisch und didaktisch“ hoch angerechnet wurde.

HOTELFACHSCHULE BERLIN

Konturen des Gebäudeensembles fertiggestellt

30. Juni 2011
Mit der zurückhaltenden Einfügung des Erweiterungsbaus für die Hotelfachschule Berlin führen schulz & schulz die vorhanden Raumkanten des innerstädtischen Quartiers auf dem Friedrichswerder fort und stellen die historische auf den Berliner Stadtbaurat Hermann Blankenstein zurückgehende ausgewogene Einheit von Vorderhaus und Hofgebäude wieder her. Die Institution Hotelfachschule wird mit der Ergänzung wichtiger branchenspezifischer Fach- und Unterrichtsräume am Standort Niederwallstraße zu einem umfassenden Kompetenzzentrum ausgebaut.
Die Fertigstellung der Rohbauarbeiten für den Erweiterungsbau lässt die Konturen des zusammenhängenden Gebäudeensembles an der Niederwallstraße 6-7, Berlin-Mitte bereits deutlich erkennen. Dieser Erfolg wird am 30.06.2011 zünftig gefeiert.

WETTBEWERBSGEWINN SCHULZENTRUM MÜNCHEN

München erhält neues Eingangstor an der Schleißheimer Straße

15. Juni 2011
Im Wettbewerbsverfahren um den Neubau des Schulzentrums Nordhaide in München wurde der Entwurf von schulz & schulz mit dem 1. Preis prämiert. Der Wettbewerb ist Bestandteil einer umfangreichen Umstrukturierung der städtischen und staatlichen beruflichen Schulen der Landeshauptstadt München. Ziel des Neubaus ist es, die städtische Berufsoberschule der Fachrichtung Wirtschaft, die Fachoberschule der Fachrichtung Wirtschaft und die Fachakademie für Heilpädagogik in einem gemeinsamen Gebäude am Standort Nordhaide, Stadtbezirk Milbertshofen zu konzentrieren. Die Jury hebt den Entwurf von schulz & schulz als eine Arbeit hervor, die u.a. durch ihre städtebaulichen und architektonischen Qualitäten besticht - städtebaulich positiv und spannend ist die Höhenentwicklung des Baukörpers und die Eckausbildung entlang der Schleißheimerstraße als Eingangstor nach München zu bewerten.
Eine Ausstellung aller Arbeiten wird noch bis zum 01.07.2011 in der Halle des Technischen Rathauses gezeigt. Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen zum Wettbewerb erhalten Sie über das Baureferat der Landeshauptstadt München.

FERTIGSTELLUNG IFT-ERWEITERUNG

Rahmenbedingungen für herausragende Forschungen weiter verbessert

18. März 2011
Mit der Fertigstellung der Erweiterungsflächen für das Leibniz-Institut für Troposphärenforschung Leipzig konnten schulz & schulz das neue Rechen- und Logistikzentrum feierlich an den Nutzer übergeben. Zur Einweihung würdigte u.a. Sachsens Wissenschaftsministerin Prof. Sabine Schorlemmer das neue Gebäude mit den Worten: „Der heute eingeweihte Neubau ist Ausdruck einer Erfolgsgeschichte. (…) Hervorragende Arbeitsbedingungen führen zu hervorragenden Forschungsergebnissen.“ Diese Erfolgsgeschichte begann im Jahr 2005 in direkter Nachbarschaft mit dem Wolkenlabor, in dem die Wolkenbildung unter realitätsnahen Bedingungen simuliert und erforscht werden kann.

WERKMONOGRAFIE SCHULZ & SCHULZ ARCHITEKTUR

Buchpräsentation im Museum der bildenden Künste Leipzig

11. März 2011
Zur diesjährigen Leipziger Buchmesse wird die erste Werkmonografie der Leipziger Architekten schulz & schulz präsentiert, die im renommierten Schweizer Niggli Verlag für Architektur, Design, Typografie und Kunst erscheint. Unter dem Titel SCHULZ & SCHULZ ARCHITEKTUR gibt die Autorin Annette Menting thematische Einblicke in ausgewählte Projekte sowie in die Entwicklung und Arbeitsmethodik des Architekturbüros.
Im Rahmen des Lesefestes „Leipzig liest“ wird die Monografie am 17.3.2011 im Museum für bildende Künste Leipzig ausführlich vorgestellt. Den Auftakt bildet eine Einführung von Niggli Verlagsleiter J. Christoph Bürkle, gefolgt von einer Darstellung der Autorin Annette Menting zur Intention des Buches. Ansgar und Benedikt Schulz begeben sich anschließend in ein Zwiegespräch über ihre Architektur. Nach der Präsentation besteht Gelegenheit zum Austausch mit den Protagonisten des Abends. Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr im Foyer des Museums, der Eintritt ist frei.

KATHOLISCHE PROPSTEIKIRCHE LEIPZIG

Bauvorhaben im Zeitplan

08. Dezember 2010
Mit der Übergabe der Genehmigungsunterlagen an das Bauordnungsamt der Stadt Leipzig wurde im Jahr 2010 eine weitere wichtige Etappe zum Bauvorhaben der Katholischen Propsteikirche St. Trinitatis in Leipzig erreicht. Mit dieser liegt das Projekt exakt im Zeitplan. Im weiteren Projektverlauf werden zwei künstlerische Wettbewerbe für die Gestaltung des großen Kirchenfensters und der liturgischen Orte ausgelobt. Hierzu lädt die Gemeinde junge, etablierte, lokale, nationale und internationale Künstler ein, sich mit ihren Konzepten und Ideen in die weitere Ausarbeitung des Kirchenraumes einzubringen. Bis Ende Januar soll eine erste Vorauswahl von Künstlern vorgenommen werden, nach der etwa 20 Teilnehmer zu den Wettbewerben eingeladen werden. Erste Ergebnisse aus den Bearbeitungsphasen werden für Juli 2011 erwartet.

AUFTRAG DURCH WETTBEWERBSGEWINN

Neue Höhendominante für Leipzig

08. November 2010
Im Abschluss des Wettbewerbsverfahrens zum Neubau eines Büro- und Geschäftshauses am Martin-Luther-Ring 10 in Leipzig hat sich der Auslober, die HOCHTIEF Construction AG/formart Leipzig, für die Realisierung des Entwurfs von schulz & schulz entschieden. Zuvor wurden in einem eingeladenen, einphasigen Wettbewerb durch die Preisgerichtsjury unter Vorsitz von Prof. Karl-Heinz Schmitz drei gleichrangige erste Preise vergeben. Der abschließende Zuschlag für schulz & schulz erfolgte nach Angaben des Auslobers aufgrund der architektonisch sensiblen Einfügung und der zugleich eigengenständigen städtebaulichen Kraft des Gebäudes, mit der es seine Funktion als städtisches Geschäfts- und Wohnhaus in herausragender Lage selbstbewusst nach außen trägt. mehr